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Kalamwissenschaft: Teil 2

Başlatan Uludağ, Aralık 25, 2019, 01:35:53 öö

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Uludağ

In Samarkant war zeitgleich ein türkischer Gelehrter namens al-Maturidi beschäftigt, die sunnitische Lehre, als Nachfolger in Kalam des Imam A'zam, zu systemasieren.

So entstanden zeitgleich zwei sunnitische Denkschulen. Die Gelehrten des mittleren Weges nannten diese beiden Denkschulen  Ahl al-Sunna wa l-Jammaah.

Die Aqida dieser Denkschulen hat sechs Glaubengrundsätze:

Der Glaube an: 1. Allah 2. seine Engel 3. seine Schriften 4. seine Gesandten 5. den jüngsten Tag 6. die Bestimmung dh. alles Gute und Schlechte ist von Ihm.

Wenn jemand an diese Grundsätze innerlich glaubt (Tasdik bi l-kalb) und sich mit Schahada bekennt (Iqrar bi l-lisan) ist ein Muslim.

Nagm ad-Din an-Nasafi (1069-1142) verfasste eine Risala namens Aqaid an-Nasafiya, welche später von Saad ad-din al-tafatazani erläutert wurde (sharh al-akaid). Sharh al-akaid wurde wiederum von Ramadan Afandi erläutert. In Nasafis Aqaid werden die Grundsätze des Glaubens kurz aufgeführt.

Unterschiedliche Vorgehensweise der drei Denkschulen

• Die Mu'tazila begründet ihre Thesen auf rationaler Ebene. Sie haben den Verstand als Richter eingesetzt. Koran und Sunna werden mit dem Verstand erklärt und ausgelegt. Die Rationalität bleibt im Vordergrund. Sie haben sich von Philosophen beeinflussen lassen.
• Die Asch'ariten bleiben der Offenbarung (Koran und Sunna) treu. Sie bieten keinen Spielraum für eine Interpretation der Offenbarung. Für sie kommt der Verstand an zweiter Stelle, hinter der Rationalität. Dennoch wird der Verstand nicht beim Namen gennant. Die Gelehrten dieser Denkschule, die deduktive Rechtssprechung bevorzugen, nennt man auch mutakallimun.
• Die Maturiditen benutzen bei der Auseinandersetzung mit der Offenbarung den Verstand. Er war ein Nachfolger in Aqida von Abu Hanifa, der Ahl ar-ray angehörte und zu seiner Zeit hypothetische Fälle bearbeitete und diese dann als induktive Rechtssprechung einsetzte. Die maturidisch-hanafitischen Gelehrten haben die Bezeichnung fuqaha.

Die Wesensattribute Allahs (4+3+1)

Mu'tazila (4)
• Leben
• Wissen
• Wollen
• Mächtigkeit

Aschariyya (4+3)
• Leben
• Wissen
• Hören
• Sehen
• Wollen
• Mächtigkeit
• Sprechen

Maturidiyya (4+3+1)
• Leben
• Wissen
• Hören
• Sehen
• Wollen
• Mächtigkeit
• Sprechen
• Erschaffen (tekwin)

Kalamwissenschaft

• Kalam ist die Technik nach bestimmten Regeln zu argumentieren
• die Induktion und die Deduktion gehören dazu (die Aussage und die Schlussfolgerung)
• den Gegner zum Schweigen bringen

Quellen zu Kalam

• Doxographie wie al-Maqalat
• Prosographie (Personenregister) wie Attar
• Häresiographie
• Systematische Werke wie Ihya Ulum ad-din

Ilm und kalam sind zwei Begriffe - kalam oben erwähnt -, wobei ilm Wissenschaft bedeutet, die
• systematisch aufgebaut
• Nachvollziehbat
• Überprüfbar
• argumentativ
• methodisch ist.

Verstand

• Verstand ist die Leistung, mit der man zu einem Erkenntnis gelangt.
• Kategorien des Verstandes: Apostirorie (all das Urteilen, welche Erfahrung bedingt sind und sinnliche Erfahrung erfordern) und Apriorie  (all das Urteilen, welches jenseits sinnlicher Erfahrungen sind, wie die Zahlen.
• Urteile des Verstandes: analytisch (Gott ist allmächtig) uns synthetsich (Gott ist zornig; sein Zorn ist nicht spezifisch)

Aristoteles' Kategorientafel

• Substanz, Qualität, Quantität
• Zeit, Raum, Relation
• Zustand, Habitus
• Aktion, ReAktion

Grundsätze des Denkens 

1) Der Satz der Identität: a=a
2) ...des ausgeschlossenen Dritten: (jemand ist tot oder nicht, ein Zwischending gibt s nicht.)
3) ...des ausgeschlossenen Widerspruchs: (jemand ist tot und lebendig, gleichzeitig?)

Logische Begriffe

Was heisst:
• Möglichkeit: was nicht ist, aber sein kann.. (zB. )
• Kontingenz: was ist, aber nicht sein muss.. (zB. die Welt)
• Notwendig: was ist und sein muss.. (Allah, wajib al-wujud, Koran 28:88)

Wissenstopologie
1. Empiria: Erfahren/Lernen durch Beobachten
2. Technik: Erfahren/Lernen durch Tun/Machen (Learning by doing)
3. Epistemie: Erfahren/Lernen durch Erkenntnis

Unterschied zwischen Wahrheit und Wirklichkeit
• Wahrheit ist subjektiv. Ich nehme für mich etwas wahr. Die Wirklichkeit wird individuell wahrgenommen.
• Wirklichkeit (Realität) ist objektiv, was real vorhanden ist und auf uns wirkt.
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